Auf den Kauflächen sowie Außen- und Innenflächen der Zähne, wo Zähneputzen meist problemlos möglich ist, lassen sich aggressive Beläge am besten entfernen. Schwieriger dagegen fällt Zahnpflege in Zahnzwischenräumen, die für Borsten nicht erreichbar sind. Effektive Prophylaxe heißt vor allem: Zahnpflege auch an schwer zugänglichen Stellen zwischen den Zähnen.

Deshalb helfen Interdentalbürsten, Zahnzwischenräume beim Zähneputzen gründlich zu säubern. Sie dringen mit ihren mikrofeinen Borsten in fast alle Zwischenräume vor, auch dorthin, wo Zahnbürsten und Zahnhölzer nicht kommen. Auch zur Zahnpflege von Zahnspangen und Implantaten eignen sie sich hervorragend. Ergänzend gilt: Zahnseide verwenden. Sie dringt in besonders enge Zahnzwischenräume vor.

Tipp von Dr. Thomsen

"Bei festsitzendem Zahnersatz liegt das Zahnfleisch nicht mehr so eng an, wie bei eigenen Zähnen. Deshalb neben Zahnzwischenräumen an Übergängen zum Zahnfleisch - zum Beispiel mit der Einbüschelzahnbürste - besonders gründlich putzen. Eine gründliche Zahnzwischenraumpflege minimiert zudem das Risiko von Parodontitis und Periimplantitis. So sieht Zahnersatz mehr als 20 Jahre lang gesund aus."